5. Erste Zahlen: zwei Kernrouter im Vergleich
Beide Router laufen seit ~168 Tagen ohne Reboot. - Gleiche Firmware,
verschiedene Standorte:
Drei Dinge sind hier bemerkenswert:
Ich hatte am Anfang nochmal versprochen, dass wir auf Long Fast zu sprechen kommen. – Wir sind nun an dem Punkt!
Meshhessen hat vor einigen Monaten das Modem-Preset von Long Fast auf Short Slow gewechselt. – Die Kollisionsraten waren zu hoch und die Zustellbarkeit zu gering. Eine Entscheidung die bis heute immer wieder für Diskussionen sorgt. – Bringen wir ein bisschen Physik ins Spiel.
Beweisstück A: Die Paketraten, Empfangend auf den Nodes
Es handelt sich hier um ein Histogramm. – Die Messwerte von hier 4 Tagen werden auf sogenannte Buckets aufgeteilt. Also ein Eimer. Nehmen wir uns einen Eimer als Beispiel für die Erklärung – Herzberg, der Peak den wir im Diagramm sehen. 36-40
Jeder Messwert über die 4 Tage vom Herzberg, der zwischen 36 und 40 Pakete Empfangen pro Minute liegt, kommt in diesen Eimer. – so wird jeder der stündlich erfassten Messwerte in diese Buckets zugeordnet. Der Eimer der am Ende die meisten Messwerte hat, repräsentiert den statistisch häufigsten auftretenden Messwert. – Oder anders: Es gibt einen Durchschnittswert, wie viel Pakete pro Minute wir empfangen.
Betrachten wir nun die grünen Balken vom MHR4. Die kann man ganz gut zusammenfassen. MHR4 empfängt 80-100 Pakete pro Minute.
Diesen Wert merken wir uns kurz, wir brauchen den gleich wieder.
Betrachten wir nun die ungefähre Airtime die ein Paket benötigt, je nach Modem Preset. (wir gehen hier mal von 200 byte aus. – das ist nah an der maximalen Paketgröße)
Nun ist der Wert von eben wieder dran. 80-100 Pakete pro Minute. – nehmen wir mal unteren Ende auf:
Beide Router laufen seit ~168 Tagen ohne Reboot. - Gleiche Firmware,
verschiedene Standorte:
Drei Dinge sind hier bemerkenswert:
- 99,7 % Transitverkehr. Unsere Kernrouter senden praktisch nichts
Eigenes - fast jede Aussendung ist Arbeit für andere.
- Jedes zweite empfangene Paket ist ein Duplikat. Das ist kein Fehler,
sondern die Signatur eines redundanten Flooding-Mesh - aber es zeigt,
wie viel Airtime Redundanz kostet.
- Router MHR4 wirft Pakete weg. 24 616 verworfene Sendungen, Tendenz
~36/Stunde. Der Standort arbeitet an der Kapazitätsgrenze.
Ich hatte am Anfang nochmal versprochen, dass wir auf Long Fast zu sprechen kommen. – Wir sind nun an dem Punkt!
Meshhessen hat vor einigen Monaten das Modem-Preset von Long Fast auf Short Slow gewechselt. – Die Kollisionsraten waren zu hoch und die Zustellbarkeit zu gering. Eine Entscheidung die bis heute immer wieder für Diskussionen sorgt. – Bringen wir ein bisschen Physik ins Spiel.
Beweisstück A: Die Paketraten, Empfangend auf den Nodes
Es handelt sich hier um ein Histogramm. – Die Messwerte von hier 4 Tagen werden auf sogenannte Buckets aufgeteilt. Also ein Eimer. Nehmen wir uns einen Eimer als Beispiel für die Erklärung – Herzberg, der Peak den wir im Diagramm sehen. 36-40
Jeder Messwert über die 4 Tage vom Herzberg, der zwischen 36 und 40 Pakete Empfangen pro Minute liegt, kommt in diesen Eimer. – so wird jeder der stündlich erfassten Messwerte in diese Buckets zugeordnet. Der Eimer der am Ende die meisten Messwerte hat, repräsentiert den statistisch häufigsten auftretenden Messwert. – Oder anders: Es gibt einen Durchschnittswert, wie viel Pakete pro Minute wir empfangen.
Betrachten wir nun die grünen Balken vom MHR4. Die kann man ganz gut zusammenfassen. MHR4 empfängt 80-100 Pakete pro Minute.
Diesen Wert merken wir uns kurz, wir brauchen den gleich wieder.
Betrachten wir nun die ungefähre Airtime die ein Paket benötigt, je nach Modem Preset. (wir gehen hier mal von 200 byte aus. – das ist nah an der maximalen Paketgröße)
Nun ist der Wert von eben wieder dran. 80-100 Pakete pro Minute. – nehmen wir mal unteren Ende auf:
80 Pakete x 1,9 s/Paket = 152 s
152 Sekunden Airtime. – Es fällt auf, dass 152 Sekunden nicht in 60 Sekunden passen. –
